Stadtwerdung
Im Jahr 1968 erhielt Garbsen die Bezeichnung Stadt. Die Gemeinden Garbsen und Havelse hatten sich bereits ein Jahr vorher mit der Großwohnsiedlung Auf der Horst als Einheitsgemeinde zusammengeschlossen. Die Stadt hatte bei der Stadtrechtsverleihung rund 24.000 Einwohner.
Heute ist Garbsen mit rund 63.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in der Region Hannover. Wie viele andere Städte in Niedersachsen verdankt sie ihren enormen Bevölkerungszuwachs der Niedersächsischen Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahr 1974. Bei der Gebietsreform kamen die Samtgemeinde Horst mit den Gemeinden Schloß Ricklingen, Frielingen und Meyenfeld, die Samtgemeinde Osterwald mit Ober- und Unterende sowie Berenbostel, Stelingen und Heitlingen zur bestehenden Stadt hinzu und wurden Teile einer "neuen" Stadt. Der kommunalen Neugliederung von 1974 ging ein Planungsverband, der sogenannte Versorgungsbereich VIII, für die schulische Organisation und für den Flächennutzungsplan voraus.











