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Bestattung

Ansprechpartner/in
Frau Sandra ThateStandort anzeigen
Bereich
Stadtgrün + Friedhöfe -42.3-
Rathaus Garbsen, Zimmer A.3.33 // 3. OG
Rathausplatz 1
30823 Garbsen
Telefon: 05131 707-370
Telefax: 05131 707-434
E-Mail:

Allgemeine Informationen

Leichen und Aschen Verstorbener sind zu bestatten. Die Bestattung darf grundsätzlich nur als Begräbnis (Erdbestattung) oder als Einäscherung mit anschließender Beisetzung der Urne (Feuerbestattung) durchgeführt werden. Jede Bestattung, mit Ausnahme der in Garbsen nicht möglichen Seebestattung, darf in Niedersachsen nur auf einer dafür gewidmeten Fläche erfolgen. Es besteht die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Friedhöfen und unterschiedlichen Grabarten zu wählen. Art und Ort der Bestattung sollen dem Willen der verstorbenen Person entsprechen. Zur Bestattung berechtigt bzw. verpflichtet sind Angehörige in folgender Reihenfolge:

Ehegattin / Ehegatte oder eingetragene Lebenspartnerin / eingetragener Lebenspartner, Kinder, Enkelkinder, Eltern, Großeltern und Geschwister der verstorbenen Person.

 

An wen muss ich mich wenden?

An eine Ärztin oder einen Arzt wegen der Leichenschau und der Todesbescheinigung.

An das für den Sterbeort zuständige Standesamt wegen der Sterbeurkunde.

An den örtlichen Friedhofsträger wegen der Bestattung. 

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Sterbeurkunde
  • Es werden ggf. andere Unterlagen benötigt.
    Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.
Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren werden entsprechend den jeweiligen Gebührenordnungen der beteiligten Behörden und des Friedhofträgers festgesetzt.

Die Gebührensatzung der städtischen Friedhöfe finden Sie hier.

 

Welche Fristen muss ich beachten?

Jede Leiche ist unverzüglich durch eine Ärztin oder einen Arzt zu untersuchen (Leichenschau). Die Leichenschau ist von zum Haushalt der verstorbenen Person gehörenden Personen, der Person, in deren Wohnung oder Einrichtung oder auf deren Grundstück sich der Sterbefall ereignet hat oder jede Person, die bei dem Tod zugegen war oder die die Leiche auffindet, zu veranlassen. Diese Pflicht kann auch durch die Benachrichtigung der Polizei erfüllt werden.

Jede Leiche soll innerhalb von 36 Stunden nach Eintritt des Todes in eine Leichenhalle überführt werden.

Die Bestattung ist grundsätzlich frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes zulässig. Leichen sollen innerhalb von 8 Tagen nach Eintritt des Todes bestattet oder eingeäschert werden. Urnen sind innerhalb eines Monats nach der Einäscherung beizusetzen. Die Mindestruhezeit nach jeder Bestattung beträgt 20 Jahre. Abweichende Regelungen durch den Friedhofsträger können von der unteren Gesundheitsbehörde zugelassen bzw. festgesetzt werden.

 

Was sollte ich noch wissen?

Friedhofsträger können in Niedersachsen nur die staatliche oder kirchliche Gemeinde, Samtgemeinde und Stadt sein. Einzelne Stellen bieten die Möglichkeit einer Urnenbeisetzung auf einem Waldfriedhof an.
Krematorien (Feuerbestattungsanlagen) können in Niedersachsen auch von privaten Trägern betrieben werden.

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