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Besamungsstationen: Erlaubnis


Allgemeine Informationen

Wenn Sie eine EU-zugelassene Besamungsstation, eine Embryo-Entnahmeeinheit/Erzeugereinheit und/oder ein Samendepot betreiben möchten, benötigen Sie dafür vor Tätigkeitsbeginn eine Erlaubnis bzw. eine Zulassung, die Sie beim Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) beantragen können.

Eine Besamungsstation ist ein Zuchtmaterialbetrieb zur Gewinnung, Behandlung, Lagerung und Abgabe von Samen für die künstliche Besamung.

Eine Embryo-Entnahmeeinheit ist ein Zuchtmaterialbetrieb zur Entnahme, Aufbereitung, Lagerung sowie Abgabe von Eizellen und Embryonen.
 

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Dezernat 31 -Tierseuchenbekämpfung, Beseitigung tierischer Nebenprodukte.
 

Dieses Verfahren kann auch über einen "Einheitlichen Ansprechpartner" abgewickelt werden. Bei dem "Einheitlichen Ansprechpartner" handelt es sich um ein besonderes Serviceangebot der Kommunen und des Landes für Dienstleistungserbringer.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Grundriss (zumindest Skizze) der Betriebsstätte(n) mit Legende (Bezeichnung der Räumlichkeiten)
  • Kopie des Vertrages mit dem für die Einrichtung verantwortlichen Tierarzt/Tierärztin
  • Antrag auf Zulassung einer Besamungsstation
  • Antrag auf Zulassung einer Embryotransferstation
  • Kopie der Nachweise zur Sachkenntnis der fachlich verantwortlichen Personen
Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren nach der Gebührenordnung der zuständigen Stelle an.

  • Gebühr:35,00 EUR - 500,00 EUR
Welche Fristen muss ich beachten?

Sie benötigen die EU-Zulassung/Genehmigung vor Aufnahme Ihrer Tätigkeit. Erst nach Erhalt dürfen Sie Ihrer Tätigkeit nachgehen.

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